Erklärung vom 23. Januar 2010
Beschluss vom 17. Oktober 2009
Beschluss vom 6. Juli 2008
Beschluss vom 13. Oktober 2007
Beschluss vom 25. August 2007
Beschluss vom 7. Juli 2007
Der Widerstand gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan ist und bleibt ein Schwerpunktthema der LINKEN.

Die Bundesregierung will mehr Soldaten nach Afghanistan schicken. Schon jetzt sind 4500 Bundeswehrangehörige Teil des Krieges in Afghanistan. Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt – Deutschland führt Krieg am Hindukusch.
Immer mehr Menschen verlieren in diesem Krieg ihr Leben und ihre Gesundheit. Die Bombenabwürfe in Kundus zeigen die bittere Wahrheit. Auch deutsche Soldaten töten in Afghanistan.
Die Bundesregierung will mehr Soldaten. DIE LINKE will den Abzug der Bundeswehr. Statt kopflos immer mehr Militär und neue Waffen zu entsenden, will DIE LINKE, dass die Menschen in Afghanistan selbst über Frieden verhandeln. Ohne den Abzug der ausländischen Soldaten gibt es dafür keine Chance. DIE LINKE will, dass das Geld was jetzt noch für das Militär ausgegeben wird, für zivile Hilfe und Entwicklung zum Einsatz kommt.
Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes will, dass die Bundeswehr zurückgeholt wird. Jede und jeder Abgeordnete, die oder der für einen Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan stimmt, muss wissen, dass seine Stimme ein Todesurteil für die Menschen in diesem Land sein kann. DIE LINKE fordert, dass die Abgeordneten des Bundestages auf keinen Fall für die Erhöhung der Anzahl der Soldaten stimmen und stattdessen sich für den Abzug der Bundeswehr entscheiden.
Etwa 2.000 Menschen, unter ihnen viele Mitglieder der LINKEN, folgten am 20. Februar 2010 dem Aufruf der Friedensbewegung zu einer Kundgebung in Berlin unter der Losung "Die Bundeswehr abziehen". Eine Woche vor der Bundestagsabstimmung über eine Aufstockung der deutschen Truppen in Afghanistan sollte ein Zeichen für ein Ende des Krieges und eine friedliche Lösung des Konflikts gesetzt werden.
Flugblatt "Bundeswehr abziehen, nicht aufstocken!" - Druckvorlage (PDF, 50 kB)
In Afghanistan herrscht Krieg. 50.000 Menschen sind seit 2001 in diesem Krieg getötet worden. Was macht die Bundeswehr in Afghanistan? Wie geht es der Bevölkerung acht Jahre nach Kriegsbeginn? Wer profitiert von dem Krieg, wer verliert? Diese Broschüre liefert Argumente gegen den Krieg und zeigt, dass ein sofortiger Truppenabzug der einzige Weg ist, den Menschen in Afghanistan zu helfen.
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Der Bundestag beschloss heute ein neues Bundeswehrmandat für Afghanistan. Dazu erklärt Christine Buchholz, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstandes der Partei DIE LINKE: weiterlesen
In Hannover fand zum 35. Mal das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision der Bundeswehr statt. Mit einem antimilitaristischen Aktionstag wurde dieser Propagandaveranstaltung der Bundeswehr Protest und Widerstand entgegengesetzt. Trotz Regens beteiligten sich mit über 400 Leuten doppelt so viele Menschen an der Kundgebung und der anschließenden Demonstration wie im letzten Jahr – und warben für den Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Foto: Sami Atwa
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