Der Newsletter "Gesundheit, Pflege und Behindertenpolitik" der Linksfraktion im Bundestag informiert regelmäßig über Aktivitäten und Initiativen der Fraktion zum Thema. Hier abonnieren
CDU, CSU und FDP wollen noch im Jahr 2010 das Gesundheitswesen mit der Kopfpauschale finanzieren. Damit gelten für alle Versicherten die gleichen Beiträge: Der Verkäufer zahlt genauso viel wie die gutverdienende Managerin. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Arbeitgeber immer weiter. Die Pläne der Regierung wären das Ende der solidarischen Finanzierung des Gesundheitswesens, an der bisher jede und jeder nach seinen Möglichkeiten beteiligt war. Weil damit die Beiträge der Bestverdienenden fehlen, müssen Leitungen eingeschränkt werden. Eine gute medizinische Versorgung ist dann nur gegen Bares möglich. Gesundheit wird so zur Ware, in praxen und Kliniken tobt der Wettbewerb. Auf der Strecke bleiben Familien, Rentnerinnen und Rentner und Menschen mit kleinem Einkommen.
DIE LINKE steuert dieser Entwicklung entgegen. Statt der Kopfpauschale wollen wir die solidarische Bürgerversicherung, die Gesundheit nicht als Ware, sondern als öffentliches Gut für alle versteht. Mit unserer Gesundheitskampagne kämpfen wir dafür, dass eine gute medizinische Versorgung keine Sache des Geldbeutels ist. Gesundheit ist keine Ware.

Broschüre Gesundheitspol. Positionen (pdf-Datei, 147 kB)
Eine erste Bewertung der Eckpunkte der Bundesregierung zur künftigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung - Download als PDF-Datei (75 kB)
Zur Diskussion um die Aussetzung der Wehrpflicht und eine dann notwendige Neuordnung der Freiwilligendienste erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, Katja Kipping: weiterlesen
Der Vorsitzende der LINKEN, Klaus Ernst wirft der schwarz-gelben Bundesregierung wegen der gestern vorgelegten Pläne für eine Gesundheitsreform "Betrug an den eigenen Wählern vor" und ruft zur Bildung eines "Bündnisses für soziale Gerechtigkeit im Gesundheitswesen" auf. Er erklärt: weiterlesen
Ein "Sonderopfer der Arbeitgeber" fordert der Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst nach der ergebnislosen Vertagung der schwarz-gelben Verhandlungen um eine Lösung der Finanzprobleme der Krankenkassen. Ernst kritisiert gleichzeitig die Pläne für eine gestaffelte Anhebung der Zusatzbeiträge als "Angriff auf die Mittelschicht". Er erklärt: weiterlesen
Eure Ansprechpartnerin für die Gesundheitskampagne in der Bundesgeschäftsstelle der LINKEN ist Julia Marg:
Telefon 030/24009-275, Fax 030/24009-777
e-Mail: gesundheitskampagne@die-linke.de