
Der Kampf um die öffentliche Daseinsvorsorge zählt zu den besonderen Markenzeichen der neugegründeten LINKEN. Ob Schulen oder Krankenhäuser, Post oder Bahn, Wasser oder Energie, Rentensysteme oder Verkehrsbetriebe, Wohnungen oder Kultureinrichtungen – es gibt keinen Bereich der öffentlichen Infrastruktur, der in den vergangenen Jahren nicht mit Privatisierungen bedroht, in Teilen oder ganz verkauft oder zumindest gewinnorientiert durchökonomisiert wurde.
Die Grundlagen für eine gute Gesellschaft - der gleiche Zugang für alle zu den grundlegenden "Lebensmitteln" vom Wasser bis zur Bildung - werden zerstört, wo öffentliche Güter primär profitorientiert erwirtschaftet werden. Gleichzeitig werden der Politik demokratische Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten entzogen.
DIE LINKE steht für egalitäre, bürgernahe, effiziente und demokratisch kontrollierte Güter und Dienstleistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge. DIE LINKE engagiert sich daher gegen Privatisierungen und für Rekommunalisierungen.
Der Parteivorstand hat eine Dachkampagne "Öffentlich – weil’s wichtig für alle ist! Privatisierungen stoppen!" beschlossen. Im Rahmen dieser Kampagne sollen zentrale Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit der Partei zur Verfügung gestellt, Bildungs- und Fachtagungen durchgeführt, Aktivitäten und Aktivisten der Partei miteinander vernetzt und kommunale Bürgerbegehren mit besonderer Bedeutung unterstützt werden.
Eine vom Parteivorstand bestätigte "Arbeitsgruppe Antiprivatisierungskampagne" (AG APK) ist für die Koordination der Aktivitäten zur Umsetzung dieser Ziele zuständig.
Mitglieder der AG APK sind die Parteivorstandsmitglieder Dietmar Bartsch, Jürgen Klute, Christel Rajda, Sahra Wagenknecht und Halina Wawzyniak sowie Rüdiger Heescher, Andrej Holm, Horst Kahrs, Lydia Krüger, Frank Puskarev, Harald Schindel, Ursula Schönberger und Felicitas Weck. (Kontakt: ag.apk@die-linke.de)
Über eine Mailing List können Sie Informationen zu unserer Antiprivatisierungskampagne beziehen. Die Anmeldung ist auf dieser Seite möglich.
Darüber hinaus empfehlen wir das umfangreiche Informationsangebot der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu allen möglichen Fragen des Kampfes um öffentliche Güter.
Zum ppg-Netzwerk und dessen Website "Wem-gehört-die-Welt" mit vielfältigen Informationen zu Privatisierungen und Rekommunalisierungen in Deutschland, Europa und darüberhinaus geht es hier.