
In der Tarifrunde für die rund zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben die Arbeitgeber auch beim zweiten Verhandlungstermin am 31. Januar / 1. Februar kein Angebot vorgelegt. Stattdessen bezeichnete Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Forderung der Gewerkschaften im Gesamtvolumen von fünf Prozent zum wiederholten Mal als maßlos. Die Gewerkschaften werfen den Arbeitgebern zu Recht eine gezielte Verzögerungstaktik vor. Ab Mittwoch, den 3. Februar rufen sie die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu Warnstreiks auf. Denn bis zum nächsten Verhandlungstermin am 10. Februar muss der Druck auf die Arbeitgeber steigen.
Der Parteivorstand der LINKEN unterstützt die Forderungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bund und in den Kommunen und ihrer Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde. mehr
Momentan laufen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auf Bundesebene und im Land Berlin. DIE LINKE in Berlin hat sich zu den Tarifverhandlungen des ÖD im Land Berlin mit einem Parteitagsbeschluss klar positioniert. mehr
"Mit dem absichtlichen Scheitern der Tarifverhandlung im Öffentlichen Dienst zeigt die Arbeitgeberseite, was ihnen die Beschäftigten wert sind: Nämlich nichts!", kritisiert der stellvertretende Parteivorsitzen weiterlesen
„Es ist ein Armutszeugnis der Arbeitgeberseite und ihrem Verhandlungsführer Innenminister de Maizière ver.di jegliche Verhandlungsbereitschaft zu verweigern“, kritisiert Klaus Ernst, stellvertretender Parteivo weiterlesen
DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Beschäftigten nach angemessener Bezahlung. Sie ist eine Voraussetzung für die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen öffentlichen Dienstleistungen. Download der Argumente als pdf-Dokument
DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ihre Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde. Flugblatt der Bundestagsfraktion DIE LINKE. als pdf-Download