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Jan van Aken

Van Aken fordert 3000 neue Millionäre

Die Superreichen werden mehr und immer reicher. Insgesamt ist die Zahl der Superreichen in den vergangenen 20 Jahren steil angestiegen: erstmals gibt es mehr als 3000 Milliardäre. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei DIe Linke, Jan van Aken:

»Über 3000 Milliardäre zählt die Forbes-Liste inzwischen. Vor zwanzig Jahren waren es nicht mal 600 Milliardäre. Die Reichen werden reicher, weil die Politik es zulässt – und weil alle anderen draufzahlen. Viele hart arbeitende Menschen müssen jeden Cent zweimal umdrehen, aber das Vermögen der Reichsten der Welt explodiert.

Während sich ein 19-jähriger Jungmilliardär aus Deutschland Milliarden in die Wiege legen lässt, fehlen hier überall Kita-Plätze, Wohnungen und Geld für die Energiewende. Ich will keine Milliardäre mehr – die 3000 Milliardäre dieser Welt könnten Millionäre sein und wären immer noch reicher als der Rest! Und ja, das heißt: Wir müssen den Reichtum umverteilen. 

Aber mit der neuen Regierung wird das Problem nur größer werden. Die SPD versprach im Wahlkampf Vermögens- und Milliardärssteuer. Davon ist jetzt nichts mehr zu hören. Es ist ein Skandal, dass die kommende Bundesregierung wieder nichts gegen die krasse Ungerechtigkeit der Verteilung von Vermögen tut. Das Problem fängt schon dabei an, dass es Milliardäre überhaupt gibt.«