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Ines Schwerdtner

Nur eine Wirtschaftswende kann unsere Industrie retten!

Wie das Statistische Bundesamt meldet, hat die deutsche Industrie im vergangenen Jahr Zehntausende Stellen abgebaut. Angesichts dieser Entwicklung fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, eine grundlegende Wirtschaftswende mit massiven Investitionen und mehr Mitbestimmung.

"Die deutsche Wirtschaft ist im freien Fall und die zukünftige Bundesregierung hat keinen Plan, wie der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Für Die Linke ist klar: Wir müssen jetzt eine grundlegende Wirtschaftswende einleiten. Wenn wir Arbeitsplätze erhalten wollen, müssen wir die wirtschaftlichen Entscheidungen stärker politisch steuern und massiv in den Umbau der Wirtschaft investieren. Deutschland muss pro Jahr 120 Milliarden Euro in den klimaneutralen Umbau und die öffentliche Infrastruktur investieren. Das Sondervermögen Infrastruktur allein reicht da nicht. Wir müssen alles zusammen denken: Straßen, Schienen, schnelles Internet und saubere Energie hängen zusammen mit der Zukunft unserer Industrie. 

Ein Zukunftsfonds könnte Gelder und Pläne bündeln und eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Damit niemand beim Umbau auf der Strecke bleibt, braucht es eine Arbeitsplatz- und Lohn-Garantie sowie ausreichende Angebote für Umschulungen und Weiterbildungen.
Dazu müssen wir auch die Konzernmanager entmachten, weil die nur die schnellen Profite sehen, nicht aber die langfristige Entwicklung. Wir wollen, dass die Bürger und Beschäftigten über wirtschaftliche Entscheidungen mitbestimmen können. Demokratie darf nicht am Werkstor enden! Die Manager haben versagt, deshalb müssen die Beschäftigten mehr Mitbestimmung bekommen. Unser Motto lautet: Mehr Wirtschaftsdemokratie wagen. Wir können den Menschen die Angst vor der Zukunft nehmen, wenn sie selbst über diese Zukunft entscheiden."


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