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Martin Schirdewan

Schirdewan fordert Start- und Landeverbot für Privatjets auf Flughäfen

Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Martin Schirdewan fordert Privatjets in Deutschland die Landeerlaubnis zu verweigern. Dazu erklärt er:

»Wir steuern auf den Sommer zu und damit auch auf neue Hitze-Rekorde, katastrophale Waldbrände und Dürren. Die Klimakrise wird immer spürbarer und ein Richtungswechsel bei der Politik ist unausweichlich.

 Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise. Beim eigenen individuellen Handeln, muss der Hauptfokus-Fokus, auf die größten Klimasünder gerichtet werden, welche nun mal die einkommensstarken Haushalte sind.

Derzeit zahlen die große Mehrheit den Preis für den Luxusrausch der superreichen Minderheit. Mondflüge, Oligarchen-Villen und Privatjets haben einen Schadstoff-Ausstoß, den Menschen mit einem normalen Einkommen in ihrem ganzen Leben niemals erreichen werden. Diese soziale Schieflage ist kein Naturgesetz, sondern politisch gewollt. Hier muss es endlich ein Umsteuern geben.

Deutschen Flughäfen sind zum größten Teil in Besitz von Bund, Ländern und Kommunen, womit ein die Umsetzung eines Privatjets-Verbots nach dem Amsterdamer Beispiel keine großen Hürden darstellt. Man sollte den Anflug von Privatjets auf öffentlichen Flughäfen zum Wohle der Umwelt einfach untersagen.

Die CO₂-Emission von Privatjets sind schlichtweg unverhältnismäßig und eine unnötige Lärmbelästigung. Flughäfen sollten dem ein Riegel vorschieben. Deutschland ist eine große Industrienation und sieht sich gerne als Vorreiter. Mit dieser Entscheidung könnte man seiner Verantwortung bewusstwerden und eine Vorbildrolle für andere Länder spielen.«


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